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Dr. Oetker schließt sich SBTi an

Um beim Klimaschutz einen weiteren Schritt nach vorn zu gehen, schließt sich Dr. Oetker der Science Based Targets initiative (SBTi) an.

Dr. Oetker schließt sich SBTi an

16.4.2024 Nachhaltigkeit

Damit verpflichten wir uns zu wissenschaftlich fundierten Klimazielen und einer kontinuierlichen Berichterstattung gemäß den Kriterien des weltweit anerkannten Netzwerks. Nach der Unterzeichnung des entsprechenden Commitment Letters im April 2024 werden wir unsere Ziele – wie von der Initiative vorgesehen – in den kommenden 24 Monaten von der SBTi validieren lassen. Angeschlossen an das SBTi Commitment und erweitert werden auch unsere Ziele für nachhaltigere Verpackungen.

Klimaziele an SBTi ausgerichtet

Mit dem Anschluss an die SBTi bleiben unsere bisherigen übergeordneten Klimaziele entsprechend der Dr. Oetker Sustainability Charter gleich: So möchten wir nach wie vor bis 2050 in allen direkten und indirekten Einflussbereichen klimaneutral agieren und bis 2030 bereits 35% des CO2 Fußabdruckes in Scope 1, 2 und 3 nach Greenhouse Gas Protocol reduzieren. „Über den SBTi-Beitritt richten wir diese Ziele an den Kriterien der Initiative aus, so dass sie auf wissenschaftlich fundierter Basis einen Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele leisten“ erklärt Alexander Sack, Executive Manager Sustainability bei Dr. Oetker.

Ein erstes Ergebnis des Einstieges in den SBTi Prozess ist, dass Dr. Oetker sich ab 2024 aus dem Kompensieren über Klimaschutzprojekte zurückzieht. „Unser Ziel war und ist es, die CO2 Emissionen an unseren Standorten kontinuierlich zu verringern: Zum einen, indem wir unseren Energieverbrauch reduzieren, zum anderen durch den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. Das ist für uns der richtige Weg und daran halten wir kontinuierlich und mit großer Konsequenz fest“, fährt Alexander Sack fort. „Allerdings haben wir gesehen, dass die Idee der Kompensation von CO2 Emissionen als nachrangige zusätzliche Maßnahme - neben der Vermeidung und Reduktion - zwar grundsätzlich eine Gute ist, aber in der Praxis zumindest aktuell noch nicht zuverlässig zu realen CO2 Emissionsreduktionen führt.“ Ohne Kompensation bleiben für unsere Standorte derzeit CO2 Emissionen, die wir noch nicht vermeiden können. Somit sind diese vorerst nicht mehr klimaneutral. Entsprechende Investitionen fließen fortan beispielsweise konkret in die Reduktion des CO2 Fußabdrucks dort, so beispielsweise in Hybridöfen für unsere Pizzaproduktion, mit denen wir Pizzen mit Ökostrom backen können. Den Strom an unseren Standorten beziehen wir weiterhin ausschließlich* aus erneuerbaren Energien.

* ausgenommen ist temporär unser Standort in Australien; hier arbeiten wir mit
Hochdruck an einer Lösung

Möglichst wenig (neues) Material – recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar

Parallel dazu wird die Dr. Oetker Sustainability Charter in einem weiteren Punkt weiterentwickelt: nachhaltigere Verpackungen. Bis spätestens 2030 möchten wir unsere Verpackungen recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar gestalten. Der ursprüngliche Plan hatte vorgesehen, dass bereits bis 2025 all unsere Verpackungen recycelbar sind. Bis Ende 2023 ist dies auch bereits bei 88% der Materialien der Fall (exkl. Co-Packer, Australien, Tunesien, Südafrika, Ägypten aufgrund der Datenlage).

An diesem Punkt angekommen prüfen wir nun, wie wir den Materialeinsatz in Summe noch weiter reduzieren können. So haben wir in die neu formulierten Ziele aufgenommen, dass wir so viel Verpackungsmaterial wie möglich entfernen oder reduzieren sowie wiederverwenden möchten, sofern der Produktschutz dabei ausreichend gewährleistet ist. Dies bringen wir mit unserer Roadmap zur CO2 Reduzierung über SBTi in Einklang. „Das Vermeiden von Abfall ist ein wesentliches Thema für uns“, sagt Claudia Willvonseder, Mitglied des Executive Board bei Dr. Oetker und verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit. „Dies haben wir nun auch in der Dr. Oetker Sustainability Charter klar für alle Materialien herausgearbeitet.“

Jährlich weiterentwickelt – die Dr. Oetker Sustainability Charter

Unsere Dr. Oetker Sustainability Charter zahlt auf unseren Purpose „Creating a Taste of Home“ ein und bündelt die ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele in drei Dimensionen: Mit den Zielen in Our Food möchten wir Verbraucherinnen und Verbrauchern einen ausgewogeneren und nachhaltigeren Lebensstil ermöglichen. In Our World bündeln sich Aktivitäten, mit denen wir die sozialen und umweltbezogenen Auswirkungen unseres Handelns verbessern wollen. Our Company bezieht sich schließlich auf die Erwartungen unserer Mitarbeitenden an Dr. Oetker als sozialen Akteur und Arbeitgeber. Seit 2023 evaluieren wir jährlich, wo sich potentielle Chancen und Risiken verändert haben und welche neuen sinnvollen Ziele und Prioritäten sich daraus ergeben. Vorgeschlagene Änderungen an der Strategie müssen durch unser Sustainability Steering Committee sowie die internationale Geschäftsführung freigegeben werden. Der aktuelle Stand kann hier eingesehen werden: Dr. Oetker | Berichte & Downloads

Für Rückfragen:

Katharina Ahnepohl

Pressesprecherin Nachhaltigkeit

Hannah Strüver

Leitung / Pressesprecherin Brand and Product Communication