Dr. Oetker Stories
Denke ich an Dr. Oetker, dann denke ich an Pudding! Viele Ungarn würden das bestätigen. Was für ein Erfolg! Die Geschichte der Dr. Oetker Landesgesellschaft begann im Jahr 1924 mit der Gründung in Budapest. Viel ist passiert in dieser Zeit.
28.8.2025 • Unternehmen & Kultur
Politische und wirtschaftliche Entwicklungen stellten das Unternehmen immer wieder vor Herausforderungen. Umso beeindruckender ist es, wie die Marke und vor allem die Mitarbeitenden bis heute für Stabilität, Beständigkeit und Erfolg sorgen. Seit einem Jahrhundert schaffen sie ein Stück Zuhause. Und was wäre ein Zuhause ohne Pudding? Erstaunlich, in jedem Fall aber bemerkenswert: die Erfolgsgeschichte von Dr. Oetker Ungarn.
Angesichts der mittlerweile vergangenen 101 Jahre ist sie alles andere als selbstverständlich. Denken wir nur an die Weltwirtschaftskrise oder den Zweiten Weltkrieg, in dessen Folge die Landesgesellschaft verstaatlicht wurde. In den 1970er Jahren kehrte Dr. Oetker dann über einen Lizenzvertrag in den ungarischen Handel zurück, um schließlich 1992 noch einmal neu in Budapest gegründet zu werden. Seitdem sind die wirtschaftlichen Verhältnisse stabiler und etwas berechenbarer geworden, doch einschneidende Ereignisse wie der Krieg im Nachbarland Ukraine wirken sich auch auf die Landesgesellschaft aus und sind bedeutende Herausforderungen.
Geschäftsführer Csaba Kálmán
“Dr. Oetker Hungary has always been, and continues to be, a successful company in every respect.”
» Wir blicken auf über 100 Jahre wirtschaftlichen Wachstums zurück und sind stolz auf das hohe Ansehen und Vertrauen, das unsere Produkte, Dienstleistungen und unsere Marke genießen. Vorausschauendes Handeln sowie das Streben nach Stabilität und Kontinuität haben uns immer ausgezeichnet und das Verbrauchervertrauen gefördert – ein immenser Wert in dieser unvorhersehbaren Welt und ein Wettbewerbsvorteil für uns. Die Loyalität und kooperative Haltung unserer Mitarbeitenden haben uns zu einer starken Gemeinschaft geformt, die echtes Engagement und kontinuierliche Motivation ermöglicht. So sind wir widerstandsfähig geworden, eine Eigenschaft, die besonders wichtig ist in einem Land mit stürmischer Vergangenheit. «
Geschäftsführer Csaba Kálmán mit Werkleiter Ferenc Bukovics und Finanzleiter Attila Csörgó.
» Wir sind ein großartiges Team, das an den Fortschritt glaubt und bereit ist, die Zukunft zu gestalten. Wahrer Erfolg bedeutet für uns dabei mehr als das bloße Erreichen wirtschaftlicher Ziele. Wenn wir Teil von etwas Größerem sein können, aufeinander zählen, einander Freude bereiten und mit unseren Produkten und Dienstleistungen ein Lächeln auf die Gesichter unserer Verbraucher und Mitarbeitenden zaubern, ist das wahrer Erfolg. Denn dann geben wir ein Gefühl von Zuhause «, so Csaba Kálmán.
Ein Schlüssel zur 100-jährigen Erfolgsgeschichte liegt zweifellos in der Vielfalt und Qualität der innovativen Produkte. Dr. Oetker hat erkannt, was den Ungarn schmeckt, für was sie sich begeistern: „Wir bleiben mit unseren lokal entwickelten und hergestellten Produkten nah an unseren Verbrauchern“, so Csaba Kálmán. Und das zahlt sich aus: Die Marke ist Marktführer bei Backzutaten, Dessertpulvern, Einmachprodukten, Tiefkühlpizzas und Porridges, also in fast allen Produktkategorien.
Wenn die Ungarn allerdings ein Produkt mit Dr. Oetker verbinden, dann ist es sicherlich Pudding, vor allem die Sorte Punsch hat es ihnen angetan. Wer jetzt jedoch Lust auf ein Schälchen bekommt, sollte den nächsten Urlaub eventuell in Ungarn planen, denn Punschpudding gibt es nur dort.
An Köstlichkeiten hat Dr. Oetker natürlich nicht nur Pudding zu bieten. Besonders die jüngeren Generationen schieben gern mal die ein oder andere Ristorante oder Guseppe-Pizza in den Ofen und auch wenn es um selbstgemachte Kuchen und Konfitüren geht, greifen die Ungarn mit Vergnügen auf Dr. Oetker Produkte zurück.
Einzigartig sind die Backmischungen für traditionelle ungarische Süßspeisen wie Somlói Biskuit oder Walnussknödel mit Vanillesoße. Und fehlen darf selbstverständlich auch der Klassiker Lángos nicht: Mit der Grundteigmischung sind die beliebten Hefeteigfladen im Handumdrehen zubereitet und schmecken – egal ob süß oder herzhaft – wie selbstgemacht. Ein kleiner Tipp: Dr. Oetker Crème VEGA mit etwas Salz, Pfeffer und gehacktem Schnittlauch
verrührt, ist die perfekte Ergänzung zu diesen goldbraunen Fladen.
Crème VEGA hat übrigens ihre eigene kleine Erfolgsgeschichte geschrieben. Das liegt daran, dass saure Sahne quasi unverzichtbar für viele süße und herzhafte ungarische Gerichte ist. Da immer mehr Menschen auf eine ausgewogene und nachhaltige Ernährung setzen, ist Crème VEGA als Alternative sehr gefragt.
Eine Innovation „Made in Hungary“ sind die seit 2024 erhältlichen Getränkepulver. Unter dem Motto „Öffnen, Mixen, Erfrischen!“ erfrischt Dr. Oetker Ungarn die Verbraucher mit Getränkepulvern für Limonaden und erschließt sich neue Wachstumschancen.
Seit 2024 sind erfrischende Limonaden-Pulver in den Sorten Zitrone, Orange und Himbeere erhältlich.
Dr. Oetker hat in Ungarn zwei Standorte: In Budapest arbeiten die Geschäftsführung sowie die Kollegen von Vertrieb, Marketing, Finanzen und Logistik. Am Produktionsstandort in Jánossomorja haben neben der Produktion auch die Produktentwicklung und der Einkauf ihren Sitz.
Das Produktionswerk Jánossomorja aus der Luft gesehen. Hier werden auch zahlreiche Produkte für den internationalen Markt hergestellt.
In den 1990er Jahren wurden in Jánossomorja rund 120 Produkte hergestellt, ausschließlich für Ungarn. Die Entwicklung zum internationalen Produktionsstandort begann 1998 mit der zusätzlichen Produktion für den kroatisch-slowenischen Markt. Anfang 2000 kam die Schweiz hinzu, es folgten die nordischen Länder und 2008 England. Im Laufe der Jahre stiegen die Anzahl der Produkte und der Exportländer kontinuierlich an. Mittlerweile werden über 75 % der hier hergestellten 610 Produkte in 22 Länder exportiert.
Die Geschichte von Dr. Oetker Ungarn ist über 100 Jahre alt und beinhaltet viele Meilensteine auf diesem Weg.
Claus-Carsten Andresen
Pressesprecher Unternehmens- und Produktgeschichte / Archiv