Dr. Oetker Stories
Um Emissionen gezielt zu reduzieren, müssen wir verstehen, wo sie entstehen. Deshalb berechnen wir den CO₂ Fußabdruck unserer Produkte. So machen wir Klimawirkungen transparent – und schaffen eine verlässliche Grundlage für fundierte Produktentscheidungen.
2.7.2026 • Nachhaltigkeit Our Food
Jedes Produkt, das wir herstellen, hat Auswirkungen auf das Klima. Der Product Carbon Footprint (PCF) macht diese Auswirkungen messbar. Er zeigt, wie viele Treibhausgase im Laufe des Produktlebens entstehen. Der Wert wird in Kilogramm CO₂‑Äquivalenten (kg CO₂e) angegeben und fasst verschiedene Treibhausgase zu einer vergleichbaren Kennzahl zusammen.
Bei Dr. Oetker berechnen wir den Product Carbon Footprint unserer Produkte mithilfe einer Life‑Cycle‑Assessment‑Methodik gemäß ISO 14067. Dabei betrachten wir den Lebenszyklus unserer Produkte vom Anbau der Rohstoffe über Herstellung und Verpackung bis zu dem Punkt, an dem unsere Produkte den Handel erreichen.
So entstehen produktspezifische CO₂‑Fußabdrücke, die sich je nach Rezeptur, Produktgewicht, Herstellungsort und Verkaufsland unterscheiden können. Unsere PCF‑Methodik wurde im Februar 2026 unabhängig vom TÜV Nord gemäß ISO 14067 geprüft und bestätigt. Damit wurde sowohl unser Berechnungsansatz als auch die zugrunde liegenden Daten extern verifiziert.
„Verbraucherinnen und Verbraucher fragen diese Informationen zunehmend nach. Mit einer extern geprüften Methodik nach ISO Standard können wir sie nun konsistent und glaubwürdig berechnen“, Robert Morrow, Senior Sustainability Manager
Wie stark sich unterschiedliche Rezepturen auf den CO₂‑Fußabdruck auswirken können, zeigt ein Blick auf unsere Produkte:
Der Product Carbon Footprint der veganen Ristorante Pomodori liegt rund 50 % niedriger als der der vegetarischen Ristorante Margherita. Diese wiederum weist einen etwa 10 % geringeren PCF als die Ristorante Salame auf. Hauptgrund dafür ist der Einsatz veganer Rohwaren, die deutlich weniger CO₂e verursachen.
„Der Product Carbon Footprint hilft uns, besser zu verstehen, wo Emissionen entstehen – und wo wir konkret ansetzen können“, Michael Grikschas, Project Manager Reporting & Data Sustainability
Wir möchten transparent machen, welche Umweltwirkungen unsere Pizzen haben, damit
Verbraucherinnen und Verbraucher informierte Entscheidungen treffen können. Die vielen unterschiedlichen Berechnungsmethoden und Label im Markt sind aktuell für Konsumenten noch schwer vergleichbar und verständlich. Daher werden wir den PCF zunächst in ausgewählten Märkten und für ausgewählte Produkte kommunizieren, und uns anhand des Feedbacks dazu weiterentwickeln.
Darauf aufbauend betrachten wir Emissionen auch auf Unternehmensebene: Unser Corporate Carbon Footprint lag 2025 bei rund 2,6 Millionen Tonnen CO₂e. Auf dieser Basis verfolgen klare, kurzfristige Reduktionsziele, die im Rahmen unseres SBTi‑Commitments validiert sind.
Katharina Ahnepohl
Pressesprecherin Nachhaltigkeit