Wir stellen klare Informationen zu den Nährwerten und, sofern Daten vorliegen, zu ausgewählten Umweltkennzahlen unserer Pizzen bereit, damit unsere Verbraucherinnen und Verbraucher fundiertere Entscheidungen treffen können. Deshalb haben wir unsere Methodik zur Berechnung des Produkt‑CO₂‑Fußabdrucks unabhängig prüfen lassen – so sind die Zahlen, die wir veröffentlichen, wissenschaftlich belastbar und vertrauenswürdig.
Jedes Produkt, das wir herstellen, hinterlässt eine Spur in der Umwelt. Ein Produkt‑CO₂‑Fußabdruck (Product Carbon Footprint, PCF) ist die gesamte Menge an Treibhausgasen, die während des Lebenszyklus dieses Produkts freigesetzt wird – vom Anbau der Zutaten bis zu dem Moment, in dem es unsere Kundinnen und Kunden erreicht.
Wir geben ihn als eine einzelne Zahl in kg CO₂e an – Kilogramm CO₂‑Äquivalent. Diese Kennzahl fasst alle beteiligten Treibhausgase (CO₂, Methan, Lachgas und andere) zu einer vergleichbaren Größe zusammen, basierend auf ihrer Erwärmungswirkung über einen Zeitraum von 100 Jahren.
Zur Berechnung unserer Produkt‑CO₂‑Fußabdrücke verwenden wir die Methodik der Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment, LCA), erstellt gemäß ISO 14067 – dem internationalen Standard für Produkt‑CO₂‑Fußabdrücke. Eine LCA misst die Klimawirkung eines Produkts über eine oder mehrere Phasen seines Lebenszyklus. In unserem Fall messen wir von „cradle to gate“, oder wie wir es nennen: vom Bauernhof bis zur Tiefkühltruhe – und erfassen dabei jede Emission vom Anbau der Zutaten über Produktion und Verpackung bis zu dem Punkt, an dem unsere Pizzen den Handel erreichen.
Unser unternehmensweiter CO₂‑Fußabdruck (Corporate Carbon Footprint, CCF) bildet die Grundlage für alle PCF‑Berechnungen. Jedes Jahr erfassen wir detaillierte Daten zu Energieverbrauch, eingekauften Materialien, anfallenden Abfällen und Transportentfernungen über alle unsere Standorte und Lieferketten hinweg. Daraus leiten wir produktbezogene Fußabdrücke ab, basierend auf dem jeweiligen Rezept, dem Gewicht, dem Produktionsstandort und dem Verkaufsland jedes Produkts. Zudem haben wir Emissionsfaktoren direkt in unsere Rezeptdatenbank integriert, sodass wir neue Rezepte von Anfang an unter Berücksichtigung ihres CO₂‑Fußabdrucks entwickeln können.
Für Rohstoffe und Verpackungen – die zusammen rund 90 % des CO₂‑Fußabdrucks eines Produkts ausmachen – sind unsere Berechnungen besonders detailliert: das exakte Gewicht jeder einzelnen Zutat, multipliziert mit ihrem jeweiligen Emissionsfaktor. Für Produktionsenergie und Distribution (die verbleibenden ca. 10 %) verwenden wir verifizierte Durchschnittswerte auf Werk‑ und Länderebene, die nach Produktgewicht zugeordnet werden. Alle Emissionsfaktoren werden jährlich aktualisiert.
Unsere PCF‑Methodik wurde im Februar 2026 von TÜV Nord gemäß ISO 14067 Anhang C unabhängig verifiziert. Dies liefert eine externe Bestätigung unseres Ansatzes sowie der zugrunde liegenden Daten.
Was wir einbeziehen
Was wir nicht einbeziehen