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SBTi validiert kurzfristige Klimaziele von Dr. Oetker

Der Fortschrittsüberblick von 2025 zeigt Entwicklungen.

SBTi validiert kurzfristige Klimaziele von Dr. Oetker

2.7.2026 Nachhaltigkeit

Bielefeld, Juli 2026 – Die Science Based Targets initiative (SBTi) hat die kurzfristigen Klimaziele von Dr. Oetker validiert. Damit bestätigt die unabhängige Initiative, dass die Ziele des Unternehmens wissenschaftsbasierten Anforderungen zur Begrenzung der globalen Erwärmung entsprechen. Der aktuelle Fortschrittsüberblick 2025 zeigt, wie Dr. Oetker zentrale Nachhaltigkeitsthemen entlang der Dr. Oetker Sustainability Charter weiter vorantreibt – darunter Klimaschutz, Verpackungen, verantwortungsvollere Beschaffung, Lebensmittelabfälle, Produktthemen und Mitarbeitende. 2026 wird Dr. Oetker insbesondere ausgewogenere Produkte und Wassermanagement strukturierter adressieren sowie Lebensmittelabfälle mit neuen Ambitionen weiter reduzieren.

„Die Validierung unserer kurzfristigen Klimaziele durch die SBTi ist ein wichtiger Meilenstein für Dr. Oetker. Sie bestätigt, dass wir unsere Klimaarbeit an wissenschaftsbasierten Anforderungen ausrichten. Gleichzeitig zeigt der Fortschrittsüberblick 2025: Wir verfolgen konkrete Ziele, machen Fortschritte transparent und arbeiten dort weiter, wo Herausforderungen bestehen.“ – Alexander Sack, Executive Manager Sustainability bei Dr. Oetker

Fortschrittsüberblick 2025 macht Entwicklungen sichtbar

Die kurzfristigen Klimaziele sind Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Dr. Oetker, die in der Dr. Oetker Sustainability Charter verankert ist. Sie umfasst die drei Handlungsfelder Our Food, Our World und Our Company. Der Fortschrittsüberblick 2025 dokumentiert ausgewählte Entwicklungen und Kennzahlen aus dem vergangenen Geschäftsjahr.

Zu den ausgewählten Kennzahlen zählen:

  • 100 % der eingesetzten Elektrizität stammen aus erneuerbaren Energien.
  • 19 Standorte verfügen über Photovoltaikanlagen und produzierten 2025 rund 20 Mio. kWh Strom.
  • Lebensmittelabfälle wurden in der Pizzaproduktion seit 2019 um 41 % (ohne Neuprodukte) und in der Nährmittelproduktion seit 2021 um 27 % reduziert. Damit wurden die entsprechenden Reduktionsziele bis 2025 erreicht.
  • 87 % des Verpackungsmaterials sind recycelbar; der Anteil recycelter Materialien liegt derzeit bei 61 % (volumengewichteter Durchschnitt; ausgenommen Frankreich, Mexiko, Kanada, die Türkei, Kroatien, die Ukraine, die USA, unsere Landesgesellschaften in Afrika, Asien und Australien sowie Handelswaren aufgrund der Datenverfügbarkeit).
  • 93 % der Einkaufsumsätze stammen aus Quellen ohne hohes Entwaldungsrisiko.
  • 100 % des eingesetzten Thunfischs stammen aus MSC-zertifizierten Quellen.
  • Mit dem Projekt „Klimahöfe“ arbeitet Dr. Oetker gemeinsam mit der Molkerei Gropper und landwirtschaftlichen Partnerbetrieben an Maßnahmen für Veränderungen in der Milchproduktion.
  • 25 Standorte sind nach anerkannten Arbeitsschutzmanagementsystemen zertifiziert.

Darüber hinaus dokumentiert der Überblick Entwicklungen bei Nährwertkennzeichnungen in teilnehmenden Ländern, bei der Weiterentwicklung von Rezepturen sowie bei Maßnahmen für Diversität, Vielfalt und faire Rahmenbedingungen in der Organisation.

Ausgewogenere Produkte, Wassermanagement und Lebensmittelabfälle

Als ausgewogener definiert Dr. Oetker Produkte, die einen rechtlich zugelassenen Health oder Nutrition Claim tragen oder nicht als HFSS-Produkte eingestuft werden. HFSS steht für „high in fat, salt or sugar“ und beschreibt Lebensmittel und Getränke mit einem hohen Gehalt an Fett, Salz oder Zucker nach dem UK Nutrient Profiling Model der British Food Standards Agency.

Im Wassermanagement hat Dr. Oetker 2025 eine Baseline erhoben und erste Maßnahmen an Produktionsstandorten umgesetzt. Diese werden 2026 strukturierter verfolgt und auf weitere Standorte übertragen. Nachdem die entsprechenden Reduktionsziele für Lebensmittelabfälle bis 2025 erreicht wurden, wird Dr. Oetker das Thema mit neuen Ambitionen weiterverfolgen.

Weitere Informationen sind hier zu finden: Dr. Oetker | Berichte & Downloads

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Katharina Ahnepohl

Pressesprecherin Nachhaltigkeit