Dr. Oetker Stories
Pflanzliche Lebensmittel erfreuen sich bei den Verbrauchern zunehmender Beliebtheit. Aber ernähren sich auch die Konsumenten von Fertigprodukten vegan?
2.5.2025 • Nachhaltigkeit
Marina Landgraf, Masterbrand Managerin bei Dr. Oetker, erklärt, warum Dr. Oetker pflanzenbasierte Produkte anbietet, wohin die vegane Reise noch gehen soll, warum wir trotzdem noch Salami-Pizza im Sortiment haben und dies auch so bleiben wird.
Marina Landgraf: "Die Frage ist eher: Wie könnten wir keine veganen Produkte anbieten? Konsumenten fragen uns zunehmend nach pflanzenbasierten Alternativen für ihre Lieblingsprodukte, nach Möglichkeiten für eine vegane Zubereitung und nach entsprechenden Rezepten. Pflanzliche Lebensmittel können gegenüber vergleichbaren Fleisch- oder Milchprodukten ökologische Vorteile bieten und enthalten keine tierischen Zutaten. Wir möchten den Konsumenten und Konsumentinnen die Chance geben, sich dafür zu entscheiden. Und wir hoffen, dass diese Wahl für die pflanzenbasierte Alternative irgendwann selbstverständlich wird."
Marina Landgraf: "Wir treffen keine Entscheidungen für unsere Konsumenten – wir machen Ihnen ein Angebot: Die Möglichkeit, einen kleinen Beitrag zu leisten, ohne auf leckere Genussprodukte wie Kuchen, Desserts oder Pizza zu verzichten. Dabei entscheidet jeder selbst, was er beitragen möchte. Mit dem Fahrrad fahren, Second-Hand-Kleidung kaufen, etwas leckeres Veganes essen… Es gibt inzwischen so viele tolle Möglichkeiten, sich für Klima und Tierwohl zu entscheiden."
Marina Landgraf: "Wir finden, wir müssen! Im Rahmen von Pilotprojekten stellen wir bereits Informationen zum CO₂-Fußabdruck unserer Produkte bereit. Und wir berechnen den CO₂-Fußabdruck unserer Pizzen mithilfe einer Ökobilanz (LCA) gemäß ISO 14067. Die Methodik wurde 2026 vom TÜV NORD gemäß ISO 14067 geprüft. Ich freue mich schon sehr darauf, diese Informationen voraussichtlich 2023 zur Verfügung zu haben und damit unseren Verbrauchern mehr Transparenz zu unseren Produkten anbieten zu können."
Marina Landgraf: "Unsere Verbraucher haben die unterschiedlichsten Interessen: Einige ernähren sich glutenfrei, andere haben Allergien oder achten auf eine vegane Zubereitung. Wir können nicht all diesen Interessen auf der Verpackung gerecht werden. Eine Kennzeichnungmit den gängigen Vegan-Labeln wird aber gerade für viele vegane Dr. Oetker Produkte entwickelt und für alle mindestens auf der Website transparent und gut verständlich aufbereitet. In vielen Ländern gibt auch der Verbraucherservice umfangreiche Auskunft. Und: Wir machen gerade die tolle Erfahrung, dass Verwender selbst am besten wissen, wie sie Milchprodukte und Eier am liebsten gegen pflanzliche Alternativen austauschen."
Marina Landgraf: "Wir sind flexibel – für uns steht immer der Geschmack im Mittelpunkt – und was schmeckt, entscheiden die Menschen, die unsere Produkte essen. Wenn wir eine perfekte Salami-Pizza mit einer Fleischalternative anbieten können – wunderbar! Wenn die Lösung ist, Produkte komplett neu zu entwickeln, auch gut. Allein beim Beispiel Pizza gibt es so viele Möglichkeiten für leckere vegane Varianten: Mit Käseersatz, ohne Käse auf Tomatenbasis, mit viel und vielleicht außergewöhnlicher Gemüseauflage, mit Fleischersatz auf Basis von beispielsweise Erbsenprotein oder auch mit Jackfruit. Das Gleiche gilt für Kuchen und Desserts."
Marina Landgraf: "Ich esse seit Anfang 2021 bereits rein vegan und kann unsere La Mia Pinsa Spinat, Tomaten-Mix & vegane Käsealternative sehr empfehlen. Und ich würde mich sehr freuen, wenn unsere High Protein Produkte in Zukunft auch in veganen Varianten verfügbar wären."
Katharina Ahnepohl
Pressesprecherin Nachhaltigkeit
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