Our World: Umwelt & Gesellschaft

Für zukünftige Generationen

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Unsere Erde schützen.

Wir setzen uns aktiv dafür ein, das Klima zu schützen. Und möchten natürliche Ressourcen verantwortungsvoll nutzen, um sie für zukünftige Generationen zu erhalten. Weniger CO₂-Emissionen, weniger Plastik- und Lebensmittelabfälle, nachhaltigere Rohwaren und entwaldungsfreie Lieferketten – daran arbeiten wir Tag für Tag, um unsere Lebensbedingungen nicht nur zu erhalten, sondern möglichst wiederherzustellen.

Olivenbaum Türkei

Olivenbaum vor unserem Werk in der Türkei – pro Mitarbeiter wird hier ein Baum gepflanzt.

Regenerativ wirtschaften.

Regeneratives Wirtschaften heißt, die Welt nicht nur dauerhaft für Menschen und Tiere zu erhalten, sondern ihre Lebensgrundlage sogar wieder zu verbessern.

Dr. Oetker arbeitet derzeit in einem Projekt daran, verschiedene Formen der regenerativen Landwirtschaft zu fördern und Rohwaren aus regenerativer Landwirtschaft zu beziehen. Das Projekt fokussiert sich in seiner ersten Phase auf die Rohwaren Weizen und Getreide sowie Zucker (Rüben). Im Jahr 2023 sollen in diesem Rahmen entsprechende Pilotprojekte an den Start gehen.  

Logo Regenerative Landwirtschaft

Klimaneutral – der erste Schritt auf dem Weg zu klimapositiv

Wir verringern unseren CO₂-Fußabdruck und sind seit 2022 an unseren internationalen Standorten klimaneutral. Aber unsere Ambitionen sind höher: Bis 2030 wollen wir unseren CO₂-Fußabdruck in Summe um 35 Prozent reduzieren, um bis 2050 auch in allen indirekten Einflussbereichen klimaneutral zu sein.

Solaranlage Südafrika

Erneuerbare Energie selbst erzeugen: Solaranlage auf unserer Produktion in Südafrika.

Weniger kompensieren.

Seit 2022 sind alle unsere internationalen Standorte klimaneutral. Aber das ist nur der Anfang: Auf dieser Basis arbeiten wir weiter daran, weniger Energie zu verbrauchen, erneuerbare Energie selbst zu erzeugen oder zu erwerben, um möglichst wenige unvermeidliche Emissionen kompensieren zu müssen.

Windenergie ist besonders flächeneffizient und ohne Emissionen. Wir unterstützen dieses Projekt, in dem 20 Windturbinen das türkische Netz mit sauberer Energie versorgen – anstelle von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdgas. Darüber hinaus werden Arbeitsplätze geschaffen sowie Technologie und Know-how in die türkische Wirtschaft eingebracht.

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Weniger Müll, weniger Plastik

Bis 2025 sollen alle unsere Verpackungen recycelbar sein. Wann immer sinnvoll und möglich, verzichten wir zudem ganz auf Kunststoff. Jede einzelne Verpackung soll in Zukunft so aufbereitet werden können, dass ihre Rohmaterialien im Materialkreislauf bleiben – und idealerweise genauso hochwertig wiederverwertet werden.

Zwei Mitarbeiter testen Verpackungen von einem Dr. Oekter Produkt

In unserer Verpackungsentwicklung verbessern wir die Recyclingfähigkeit unserer Produkte.

Besseres Recycling

Möglichst viel Papier, möglichst wenig möglichst gut recycelbares Plastik. Das sind unsere Grundprinzipien in Sachen Recycling, für die wir uns auch in übergreifenden Initiativen stark machen.

Mit gutem Beispiel vorangehen. 

Möglichst wenig Verpackung, möglichst wenig Plastik, möglichst gute Recylingfähigkeit – das sind die Punkte, die wir bei den folgenden Beispielen verbessert haben. Und wir arbeiten stetig an neuen.

Jetzt auch wiederverwertbar!

Die beliebten Vier-Kammer-Becher unserer Dekor-Produkte sind zunehmend nicht mehr aus Polystyrol, also PS, sondern aus Polypropylen, also PP, und können somit recycelt werden. Gleichzeitig haben wir das Gewicht der Verpackung deutlich reduziert.

Desserts ohne extra Deckel

Seit 2022 lassen wir bei unserem Löffelglück Sahnepudding, dem Löffelglück Grießpudding, der Löffelglück Fruchtgrütze sowie unserem High Protein Pudding im 500- bzw. 400g-Becher den Stülpdeckel weg. Damit sparen wir allein für den deutschen Markt jährlich mindestens 115 Tonnen Kunststoff ein, das sind etwa 40 LKW-Ladungen.

Bei unseren Verfeinerungsprodukten, wie Crème fraîche, entfällt bei allen 125g und 150g Bechern seit 2023 zudem ebenfalls der Stülpdeckel.

Dr. Oetker Stories

In unserem Magazin zeigen wir, was uns bewegt

Lebensmittel gehören nicht in den Müll.

Wir setzen uns dafür ein, dass möglichst keine Lebensmittel weggeworfen werden. Um das zu erreichen, verbessern wir stetig unseren Rohwareneinsatz sowie die Zusammenarbeit mit Lieferanten und dem Handel. Außerdem prüfen wir unsere Produktkonzepte.

Hand voll mit frischen Tomaten

Ein Viertel weniger: So viele Lebensmittelabfälle reduzieren wir bis 2025 weltweit in unseren Produktionsstätten und Lagern. Dazu messen wir die Rohstoffverluste in allen internationalen Werken punktgenau und erarbeiten daraus Maßnahmen, die die Bilanz standortübergreifend verbessern. Allein durch diese Harmonisierung und den Austausch werden wir in unseren Pizzawerken unser genanntes Ziel bereits 2022 erreichen. Im nächsten Schritt setzen wir uns neue, ambitionierte Ziele und verfolgen diese weiter. 

Verantwortung – vom Anfang bis zum Ende unserer Lieferkette

Ob Zucker oder Salz, Fleisch oder Gemüse, Kakao oder Vanille: Rohwaren sind das Herzstück unserer Produkte. Und ihr Einkauf Teil unserer sozialen und ökologischen Verantwortung.

Wälder und andere Ökosysteme schützen

Regenwald

Die Abholzung von Wäldern für landwirtschaftliche Nutzflächen ist ein globales Problem. Denn Wälder sind nicht nur gigantische Kohlenstoffspeicher und filtern unsere Luft. Sie sind zudem entscheidend für den Erhalt der Artenvielfalt und stellen wichtige Lebensräume für Menschen und Tiere dar. Wir bei Dr. Oetker möchten bis Ende 2025 Lieferketten etablieren, in denen keine Entwaldung und Umwandlung von Wäldern stattfindet.

Entwaldungs- und umwandlungsfrei agieren

Bei der Definition von „Wald“ und „Entwaldung“ richten wir uns nach den Kriterien der Accountability Framework Initiative (AFI). Sie legt auch das so genannte „Cut-Off-Date“ auf den 01.01.2020 fest – das Datum, nach dem keine Entwaldung auf Flächen stattgefunden haben darf, auf denen Rohwaren für Dr. Oetker entstehen. Warum entsprechend auch „Umwandlungsfreiheit“ für uns wichtig ist? Wir möchten nicht, dass Wälder für die Herstellung unserer Produkte abgeholzt werden – und ebenso wenig, dass man weitere Ökosysteme wie Feuchtgebiete, Savannen und Grasland in landwirtschaftliche Anbaugebiete umwandelt.

Risikowarengruppen zuerst

Um schnell Fortschritte zu erzielen, konzentrieren wir uns zunächst auf Rohwaren mit einem besonders hohen Risiko für Entwaldung: Dazu zählen Soja, Palmöl, Kakao, Rohrzucker aus Brasilien und papierbasierte Verpackungen. Aber auch Fleisch, Milchprodukte und Gelatine fallen darunter – denn hierfür werden neben Weideflächenauch große Flächen für den Anbau von Futtermitteln benötigt. Für diese Hochrisikowarengruppen entwickeln wir individuell Lösungen mit unseren Lieferanten, definieren neue Einkaufsstandards und verfolgen deren Einhaltung.

Soziale und ökologische Bedingungen verbessern

Mehrere Vanilleschoten in einer Hand.

Wir haben uns bereits in den letzten Jahren intensiv mit menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten in der Lieferkette auseinandergesetzt. Diesbezüglich kritische Rohwaren wie Kakao oder Palmöl kaufen wir daher bereits fast ausschließlich zertifiziert ein. Seit 2023 setzen wir darüber hinaus das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz um und beobachten Risiken für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschutzverstöße noch systematischer und regelmäßiger. Bei bestehenden Risiken werden wir entsprechend Präventions- und Abhilfemaßnahmen umsetzen und jährlich über den Prozess berichten. Des Weiteren wurde in einem ersten Schritt unsere Supplier Code of Conduct aktualisiert und neu veröffentlicht.

Unser Versprechen: Bis 2023 werden 20 Prozent der von uns genutzten Vanille nachhaltig zertifiziert sein. Schon jetzt sind wir Mitglied der Sustainable Vanille Initiative (SVI), um langfristig die Nachhaltigkeit und Qualität der Vanilleproduktion vor allem in Madagaskar, dem größten Anbaugebiet für Vanille, zu verbessern.

Für mehr Tierwohl und Umweltschutz

Wir möchten vermehrt vegetarische und vegane Produkte anbieten – auch im Rahmen unserer klassischen Sortimente. Gleichzeitig arbeiten wir daran, Tierhaltung, -fang, -schlachtung und -transport für die von uns bezogenen Produkte zu verbessern.

Dr. Oetker La Mia Grande Tonno

Schon jetzt kaufen wir beispielsweise ausschließlich zertifizierten Thunfisch ein und definieren höhere Standards für unser Hähnchenfleisch – so werden wir Schritt für Schritt besser.

Für höhere Standards beim Tierwohl und Umweltschutz kooperieren wir mit unterschiedlichen Initiativen: 

Seit 2016 entspricht ein Teil unseres bezogenen Hähnchenfleisches den Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative. Das bedeutet eine langsamere Aufzucht, verbesserte Luftqualität, mehr Tageslicht und ein größeres Platzangebot für die Tiere.

2022 haben wir für die Produktion der Ristorante Pollo in unseren Werken in Deutschland und Polen bereits nur Hähnchenfleisch verwendet, das nach den Kriterien der EMI produziert wurde. In 2023 haben wir dafür leider wieder nur konventionelles Hähnchenfleisch verwenden können. Das Hähnchenfleisch, das wir standardmäßig verwenden und das den Kriterien der EMI entspricht, werden wir aber nun zeitnah in 2024 wieder einsetzen können.

Unsere Ristorante Pollo wird in den Niederlanden, Norwegen, Belgien, Spanien, Finnland, Portugal, Schweden, Tschechien, der Slowakei, Rumänien, Litauen, im United Kingdom sowie in Kanada verkauft.

Bis Ende 2025 kommt weltweit kein anderes Hähnchenfleisch mehr auf unsere Pizzen.

Mehr über die anderen zwei Dimensionen erfahren:

Our Food: Bewusste Entscheidungen
Our Company: Vielfalt & Inklusion