STORY

Firmengründer und Pionier

Bereits als Apothekerlehrling hegte Dr. August Oetker (1862–1918) den Traum, sich mit einer eigenen Apotheke selbstständig zu machen. Dieses Ziel stellte er in den Mittelpunkt seines Wirkens. 

 

Wie viele Unternehmerpersönlichkeiten begann auch August Oetker, der einer Bäckerfamilie aus Obernkirchen entstammt, seine berufliche Laufbahn mit einer fundierten Ausbildung. Nach der Apothekerlehre studierte er Naturwissenschaften und promovierte mit einem Thema aus der Botanik. 1889 heiratete er Caroline Jacobi, die er während seiner Zeit als Apothekergehilfe kennenlernte. Das Ehepaar zog nach Charlottenburg, wo ihr Sohn Rudolf zur Welt kam. Ende des Jahres 1890 ergriff August Oetker die Chance, eine Apotheke im ostwestfälischen Bielefeld zu erwerben und verwirklichte sich so seinen Lebenstraum. Schon bald erfüllte sich auch sein zweiter Wunsch: die Schaffung eines ganz besonderen Produkts.

 

„HABE ICH ERST MEIN ZIEL, DEN ERWERB EINER APOTHEKE ERREICHT, WERDE ICH VERSUCHEN, NOCH ETWAS GANZ BESONDERES ZU SCHAFFEN.“

Hierzu tüftelte er bis spät in die Nacht in seiner „Geheimbutze“, wie er das Laboratorium der Apotheke nannte, an der Entwicklung verschiedener Arzneimittel und wendete sich immer intensiver der Erforschung des Backpulvers zu. In einer benachbarten Bäckerei unternahm er seine ersten Backversuche. Bäckermeister Eduard Müller erinnerte sich 1966 rückblickend an diese Zeit:

„ER LIESS SICH WEDER DURCH ANFÄNGLICHE FEHLSCHLÄGE ENTMUTIGEN, NOCH DURCH DIE SKEPSIS, MIT DER WIR ZUNÄCHST SEINE VERSUCHE VERFOLGTEN.“

Dr. August Oetkers Einsatz und seine Zielstrebigkeit zahlten sich 1893 aus: Es gelang ihm aufgrund der hohen Qualität der eingesetzten Rohstoffe und eines optimalen Mischungsverhältnisses mit dem von ihm entwickelten Backpulver stets perfekte Backergebnisse zu erzielen. Dieses neuartige Produkt nannte er „Backin“ und verkaufte es in kleinen Tütchen, portioniert für jeweils ein Pfund Mehl. Rasch entwickelte er weitere Produkte wie Puddingpulver, Vanillinzucker und eine Speisestärke, die er „Gustin“ nannte. Doch August Oetker war nicht nur ein genialer Produktentwickler, er vermarktete seine Artikel ebenfalls mit neuartigen und höchst erfolgreichen Werbemethoden. Auf diese Weise erzielte er stetig wachsende Absatzzahlen. Angesichts der hohen Nachfrage begann er schon bald mit dem Bau eines Fabrikgebäudes in der Bielefelder Lutterstraße, wo sich bis heute der Stammsitz des Unternehmens befindet. Am 15. Mai 1900 zog er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern in den Fabrikneubau.

                                       

Dr. August Oetker war nun Fabrikant. Sein wirtschaftlicher Erfolg machte es möglich, dass er großzügige Zuwendungen unter anderem für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie sowie für ein biochemisches Institut tätigte. In Anerkennung seiner Verdienste für die Wissenschaft und die Gesellschaft erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Hierzu zählte ebenfalls der ihm für sein gewachsenes Ansehen und seine gemeinnützigen Bestrebungen verliehene Titel „Kommerzienrat“.

 

Zur Vita von Dr. August Oetker

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