Dr. Oetker Stories

Weihnachten mit Dr. Oetker hat lange Tradition

Die Tage sind kürzer, Kerzenschein in Haus und Wohnung und aus der Küche duftet es nach Zimt und Kardamom – es ist wieder Adventszeit. Was dabei in vielen Familien nicht fehlen darf? Ganz klar, Rezepte und Backzutaten von Dr. Oetker!

Weihnachten mit Dr. Oetker hat lange Tradition

14.12.2023 Geschichte

Nur wenigen Marken ist es vergönnt, so mit dem wichtigsten Familienfest des Jahres in Verbindung gebracht zu werden, wie unser Unternehmen. Warum Dr. Oetker an Weihnachten nicht fehlen darf, zeigt ein Rückblick in die Geschichte.

Unsere Weihnachtsrezepte – so alt wie das Unternehmen selbst

Schon 1891, im ersten Jahr der von Dr. August Oetker übernommenen Bielefelder Aschoffschen Apotheke, hat der Unternehmer Rezepte an die Kundschaft ausgegeben. Bei dem frühesten Dr. Oetker Rezeptheft handelte es sich noch um einen „Almanach für Kranke“, in dem Arzneien beschrieben und Anwendungsbeispiele für die verschiedensten medizinischen Behandlungen dargestellt wurden. Nach Einführung des innovativen Backpulvers Backin 1893 änderte sich die Ausrichtung der Rezepte. Der medizinische Aspekt trat in den Hintergrund. Neben Backanleitungen für das ganze Jahr gab es nun auch spezifische Weihnachtsrezepte. So widmete Dr. Oetker 1899 eine ganzseitige Anzeige in der damals beliebten Berliner Illustrierten „Die Woche“ dem Thema Weihnachten.

Dr. Oetker Weihnachtsrezepte in der Zeitschrift ‚Die Woche‘, veröffentlicht 1899

Dr. Oetker's Christmas recipes in the magazine 'Die Woche', published in 1899. Christmas tree confectionery, speculoos or Christmas semolina dumplings were described.

Unverzichtbar für die heimische Weihnachtsbäckerei

Die weihnachtlichen Werbemaßnahmen veränderten sich in den nächsten Jahrzehnten kaum. In der Adventszeit standen weiterhin vor allem Anzeigen und kostenlose Hefte mit Rezeptvorschlägen im Fokus der Marketingstrategie.

Eine Werbeanzeige mit Rezept aus dem Jahr 1904

Eine Werbeanzeige mit Rezept aus dem Jahr 1904. Auch damals gehörte Spekulatius zu den beliebtesten Weihnachtsgebäcken.

Besondere Maßnahmen waren der Einsatz des Dr. Oetker Märchenwagens in den 1930er Jahren oder Sammelkarten mit Adventsmotiven, die um die Jahrhundertwende sehr beliebt waren.

Der Dr. Oetker Märchenwagen 1935 auf winterlicher Einsatzfahrt.

Der Dr. Oetker Märchenwagen 1935 auf winterlicher Einsatzfahrt. Thema war das Märchen Hänsel und Gretel und der Anhänger wie ein Knusperhäuschen gestaltet.

Dr. Oetker hatte es zum Ende der Zwischenkriegszeit geschafft, als beinahe unverzichtbar für die private Weihnachtsbäckerei zu gelten – und das nicht nur in Deutschland. Die frühen Nachkriegsjahre waren dann zwar von Verzicht geprägt, dennoch konnte Dr. Oetker mit seiner mittlerweile Tradition gewordenen Adventswerbung die Lust aufs Fest wieder steigern.

Auch Frau Renate war in weihnachtlicher Stimmung

Im Bayerischen Rundfunk wurde am 3. November 1956 mit einem Spot zu einem wohl bekannten Waschmittel die Ära des Werbefernsehens in Deutschland eingeleitet. Zuvor gab es Werbefilme nur im Kino zu sehen. An diesem Tag im November lief kurz danach aber auch die erste TV-Werbung von Dr. Oetker. Frau Renate gab Einblick in ihre Backstube und buk passend zur Adventszeit einen Stollen, mit dem charmanten Hinweis, doch Dr. Oetker Produkte und Rezepte zu verwenden. Die nächsten Jahre wurden im Werbefernsehen die Weihnachtsspots mit Frau Renate zur Institution auf dem heimischen Bildschirm. Egal ob Pfeffernüsse, Gewürzkranz oder Lebkuchenhaus – Renate hatte stets die passenden Rezepte und Produkte im Angebot.

Von Märchen in der Mitarbeiterzeitung

Selbstverständlich hatte und hat das Weihnachtsfest auch im Unternehmen seinen festen Platz. Beispielhaft soll hier die Mitarbeiterzeitung stehen: Seit 1954 gibt es sie, damals unter dem Titel „Der Helle Kopf“ gestartet und zu dieser Zeit mit einem bemerkenswerten ästhetischen Anspruch publiziert. Insbesondere die Weihnachtsausgaben stachen mit ihren künstlerischen Covern hervor. Zudem war es üblich, Weihnachtsmärchen abzudrucken, die auf das nahende Fest einstimmen sollten. Ein Artikel hatte gar das Aussehen und die Entwicklung von Weihnachtskrippen aus der ganzen Welt zum Thema. Natürlich war Weihnachten auch ein prominentes Thema in den diversen Dr. Oetker Kundenmagazinen.

Ganz nah am Kunden – Verbraucherservice und Versuchsküche

1971 wurden bei Dr. Oetker die Backmischungen eingeführt. Mit ihnen wurde das Backen zum Kinderspiel. Kurz vor Einführung der Backmischungen gab es bereits ganze Kuchen in der Tiefkühlung und zu Weihnachten sogar verzehrfertiger Stollen. Leider hielt sich dieser nicht sehr lange im Sortiment. Heute haben die weihnachtlichen Backmischungen aber ihren festen Platz im Portfolio und überraschen immer wieder mit neuen Kreationen. Wenn es einmal nicht so funktioniert wie gewünscht, stehen die Kolleginnen und Kollegen vom Verbraucherservice und der Versuchsküche als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie geben Pannenhilfe in akuten Fällen, beraten wie lange sich Adventsplätzchen halten mögen oder die Weihnachtsgans im Ofen schmoren muss. Back- und Kocherfahrene Verbraucher schätzen wiederum den Austausch und den Hinweis auf kreative Ideen. Die beliebtesten Rezepte bei den Verbrauchern bleiben aber eher die Klassiker: Vanillekipferl, Zimtsterne oder Nussecken sind immer in Mode. Das Dr. Oetker Rezept „Granatsplitter“ ist immer noch so gefragt wie damals, als es im Backbuch „Festliche Stunden“ 1977 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Und natürlich das Backen mit Kindern. Neben den Plätzchen ist das Knusperhäuschen bis heute der Star in der weihnachtlichen Backstube – wie schön, dass es auch da etwas von Dr. Oetker gibt.

The Taste of Christmas Knusperhäuschen

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Claus-Carsten Andresen

Pressesprecher Unternehmens- und Produktgeschichte / Archiv