Our World: Umwelt & Gesellschaft
Was wir heute tun, geht über den Moment hinaus. Darum übernehmen wir Verantwortung: Wir haben uns der Science Based Targets initiative angeschlossen, gestalten unsere Verpackungen wo möglich recyclingfähig und setzen zahlreiche Maßnahmen um, um Lebensmittelabfälle und Abwasser gering zu halten. Gleichzeitig stärken wir eine verantwortungsbewusste Beschaffung mit Standards und Programmen, um, soziale und ökologische Risiken in unseren Lieferketten zu identifizieren und zu adressieren.
Olivenbaum in unserem Werk in der Türkei - wir pflanzen einen Baum pro Mitarbeiter hier auf dem Werksgelände.
Wir haben uns der Science Based Targets initiative (SBTi) angeschlossen und verpflichten uns damit zu wissenschaftlich fundierten, validierten Klimazielen und einer kontinuierlichen Berichterstattung gemäß den Kriterien des weltweit anerkannten Netzwerks.
Die SBTi ist eine gemeinsame Initiative der globalen gemeinnützigen Organisation Carbon Disclosure Project (CDP), des UN Global Compact, des World Resources Institute (WRI) und des World Wide Fund for Nature (WWF). Sie wurde 2015 ins Leben gerufen, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Emissionsreduktionsziele im Einklang mit der aktuellen Klimawissenschaft und den Zielen des Pariser Abkommens festzulegen, die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.
Unseren kurzfristigen Klimaziele sind von der Science Based Targets initiative (SBTi) validiert – einige Beispiele für Maßnahmen:
Mehr dazu: Produktion ohne fossile Brennstoffe
Mehr dazu: Das Projekt "Klimahöfe"
Erneuerbare Energie selbst erzeugen: Solaranlage auf unserer Produktion in Südafrika.
Zeit zum Umdenken: 54% der von uns genutzten Energie stammt aus erneuerbaren Quellen (Status: Ende 2025). Dahinter stehen zahlreiche Maßnahmen in unseren Werken weltweit.
Unsere Verpackungen sollen Produkte zuverlässig schützen und gleichzeitig so gestaltet sein, dass Materialien möglichst effizient eingesetzt werden. Ende 2025 waren 87 % unserer Verpackungen recyclinggerecht gestaltet (volumengewichteter Durchschnitt; ausgenommen Frankreich, Mexiko, Kanada, die Türkei, Kroatien, die Ukraine, die USA, unsere Landesgesellschaften in Afrika, Asien und Australien sowie Handelswaren aufgrund der Datenverfügbarkeit).
In unserer Verpackungsentwicklung verbessern wir die Recyclingfähigkeit unserer Produkte.
Mehr Informationen: Dr. Oetker Sustainability Charter
Möglichst wenig, möglichst gut wiederverwertbares Verpackungsmaterial.
Das sind unsere Grundprinzipien.
Wir haben die Dicke der Plastikfolie unserer Pizzaverpackungen reduziert und verwenden so 14% weniger Material. Das bedeutet, dass wir 310 Tonnen Plastik pro Jahr einsparen. Und: Unsere Faltschachteln bestehen zu 70-80 % aus recyceltem Material - wenn Faltschachtel und Folie getrennt und korrekt entsorgt werden, können beide vollständig recycelt werden.
Die beliebten Vier-Kammer-Becher unserer Dekor-Produkte sind zunehmend nicht mehr aus Polystyrol, also PS, sondern aus Polypropylen, also PP, und können somit recycelt werden. Gleichzeitig haben wir das Gewicht der Verpackung deutlich reduziert.
Seit 2022 lassen wir bei unserem Löffelglück Sahnepudding, dem Löffelglück Grießpudding, der Löffelglück Fruchtgrütze sowie unserem High Protein Pudding im 500- bzw. 400g-Becher den Stülpdeckel weg. Damit sparen wir allein für den deutschen Markt jährlich mindestens 115 Tonnen Kunststoff ein, das sind etwa 40 LKW-Ladungen.
Bei unseren Verfeinerungsprodukten, wie Crème fraîche, entfällt bei allen 125g und 150g Bechern seit 2023 zudem ebenfalls der Stülpdeckel.
Die Verpackung der Happy Birthday-Kerzen von Dr. Oetker Deutschland besteht jetzt komplett aus Karton - und kann über das Altpapier recycelt werden. Damit entfallen das Sichtfenster aus nicht recycelbarem Kunststoff und der Styroporblock, in den die Kerzen bisher gesteckt wurden.
Dr. Oetker Professional in Indien hat vor Kurzem die Verpackung für Veg Mayonnaise For Coleslaw auf vollständig recycelbares Monomaterial umgestellt. Wir gehen davon aus, dass wir dadurch 30 Tonnen Kunststoffabfälle pro Jahr vermeiden können.
Mehr dazu: Weniger Müll mit recyclebaren Verpackungen
Für uns sind Lebensmittel weit mehr als nur Nahrung. Sie werden von leidenschaftlichen Menschen mit wertvollen Ressourcen hergestellt – und landen viel zu oft einfach im Müll. Gleichzeitig gibt es immer noch viel zu viele Menschen, die einen schlechten Zugang zu Lebensmitteln haben. Kein Wunder, dass es 68 % aller Menschen weltweit* beunruhigt, wie viele Lebensmittel rund um den Globus verschwendet werden.
In den vergangenen Jahren haben wir unsere Lebensmittelabfälle in der Produktion deutlich reduziert: In unseren Pizzawerken um 41 % (2019–2025, ohne Neuprodukte), in den Nährmittelwerken um 27% (2021–2025).
Mehr dazu in unserer Story: Wir retten Lebensmittel
Mehr Informationen über Nachhaltigkeit: Dr. Oetker Sustainability Charter
An unseren Produktionsstandorten arbeiten wir daran, den Einsatz von Wasser sorgfältig zu steuern und die Wiederverwendung von Wasser durch eine Vielzahl an Initiativen zu verbessern. Gleichzeitig tauschen wir Best Practices und Erfahrungen innerhalb unseres globalen Netzwerks aus, um unseren Ansatz kontinuierlich weiterzuentwickeln. Im Jahr 2025 haben wir in unserer Produktion insgesamt rund 1.000.000 m³ Wasser entnommen und etwa 700.000 m³ Wasser eingeleitet.
Regenwassersammelgrube zur Anhebung des Grundwasserspiegels in Kahrani, Indien
Rohwaren sind das Herzstück unserer Produkte. Ihr Einkauf kann mit sozialen und ökologischen Risiken verbunden sein, die je nach Rohstoff und Herkunft variieren können. Deshalb identifizieren und bewerten wir solche Risiken in unseren Lieferketten und adressieren diese – unter anderem in Bezug auf Entwaldung sowie Menschenrechte und Tierwohl.
Die Abholzung von Wäldern für landwirtschaftliche Nutzflächen ist ein globales Problem. Denn Wälder sind nicht nur Kohlenstoffspeicher und filtern unsere Luft. Sie sind zudem entscheidend für den Erhalt der Artenvielfalt und stellen wichtige Lebensräume für Menschen und Tiere dar.
Derzeit haben 93 % unseres Einkaufsvolumens kein hohes Entwaldungsrisiko entsprechend der Kriterien der Accountability Framework Initiative (AFI).
Mehr Informationen: Dr. Oetker Sustainability Charter
Um soziale und ökologische Risiken in unseren Lieferketten zu adressieren, setzen wir bei Rohwaren mit erhöhtem Risiko auf anerkannte Standards und arbeiten kontinuierlich an deren Umsetzung. Für ausgewählte Rohwaren wie Kakao, Palmöl, Haselnüsse, Thunfisch und Hühnchen haben wir bereits Fortschritte erzielt. Ergänzend setzen wir seit 2023 das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz um und haben unseren Supplier Code of Conduct aktualisiert und veröffentlicht.
Mehr zu unserem Rahmen und den Anforderungen an unsere Lieferketten finden Sie in der Dr. Oetker Sustainability Charter sowie in unserer Responsible Sourcing Policy.
Mehr Informationen: Dr. Oetker Sustainability Charter
Wir sind Mitglied der Sustainable Vanille Initiative (SVI), um langfristig die Nachhaltigkeit und Qualität der Vanilleproduktion vor allem in Madagaskar, dem größten Anbaugebiet für Vanille, zu verbessern.
Wir bieten vermehrt vegetarische und vegane Produkte sowie Rezepte und Zubereitungsanleitungen an. Gleichzeitig arbeiten wir daran, Tierhaltung, -schlachtung und -transport für die von uns bezogenen Produkte zu verbessern. Schon jetzt definieren wir beispielsweise höhere Standards für unser Hähnchenfleisch sowie Eier.
Seit 2016 entspricht ein Teil unseres bezogenen Hähnchenfleisches den Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative. Das bedeutet eine langsamere Aufzucht, verbesserte Luftqualität, mehr Tageslicht und ein größeres Platzangebot für die Tiere. 2022 haben wir für die Produktion der Ristorante Pollo in unseren Werken in Deutschland und Polen bereits nur Hähnchenfleisch verwendet, das nach den Kriterien der Masthuhn-Initiative produziert wurde. In 2023 haben wir dafür leider aufgrund von Lieferschwierigkeiten nur konventionelles Hähnchenfleisch verwenden können. 2024 haben wir in unseren europäischen Werken zu 63 % Hähnchenfleisch eingesetzt, das den Kriterien der Masthuhn-Initiative entspricht; in unseren deutschen Werken lag dieser Wert bei 86 %. Bis Ende 2025 möchten wir ausschließlich dieses Hähnchenfleisch verwenden.
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