Our World: Umwelt & Gesellschaft

Für zukünftige Generationen

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Gemeinsam für den Schutz unseres Planeten.

Was wir heute tun, geht über den Moment hinaus. Darum übernehmen wir Verantwortung:  Wir nutzen erneuerbare Energie, gestalten unsere Verpackungen wo möglich recyclingfähig und setzen zahlreiche Maßnahmen um, um Lebensmittelabfälle und Abwasser gering zu halten. Gleichzeitig stärken wir eine verantwortungsbewusste Beschaffung mit Standards und Programmen, um, soziale und ökologische Risiken in unseren Lieferketten zu identifizieren und zu adressieren.

Erneuerbare Energie selbst erzeugen: Solaranlage auf unserer Produktion in Südafrika.

Erneuerbare Energien nutzen

Zeit zum Umdenken: 54% der von uns genutzten Energie stammt aus erneuerbaren Quellen (Status: Ende 2025). Dahinter stehen zahlreiche Maßnahmen in unseren Werken weltweit. 


Weniger Abfall, weniger Verpackung

Unsere Verpackungen sollen Produkte zuverlässig schützen und gleichzeitig so gestaltet sein, dass Materialien möglichst effizient eingesetzt werden. Ende 2025 waren 87 % unserer Verpackungen recyclinggerecht gestaltet (interne Berechnung des volumengewichteten Durchschnitts; ausgenommen Frankreich, Mexiko, Kanada, die Türkei, Kroatien, die Ukraine, die USA, unsere Landesgesellschaften in Afrika, Asien und Australien sowie Handelswaren aufgrund der Datenverfügbarkeit). 


Zwei Mitarbeiter testen Verpackungen von einem Dr. Oekter Produkt

In unserer Verpackungsentwicklung verbessern wir die Recyclingfähigkeit unserer Produkte.

Mit gutem Beispiel vorangehen. 

Möglichst wenig, möglichst gut wiederverwertbares Verpackungsmaterial.
Das sind unsere Grundprinzipien.

Deutlich weniger Plastik

Wir haben die Dicke der Plastikfolie unserer Pizzaverpackungen reduziert und verwenden so 14% weniger Material. Das bedeutet, dass wir 310 Tonnen Plastik pro Jahr einsparen. Und: Unsere Faltschachteln bestehen zu 70-80 % aus recyceltem Material - wenn Faltschachtel und Folie getrennt und korrekt entsorgt werden, können beide vollständig recycelt werden.

Jetzt auch wiederverwertbar!

Die beliebten Vier-Kammer-Becher unserer Dekor-Produkte sind zunehmend nicht mehr aus Polystyrol, also PS, sondern aus Polypropylen, also PP, und können somit recycelt werden. Gleichzeitig haben wir das Gewicht der Verpackung deutlich reduziert.

Desserts ohne extra Deckel

Seit 2022 lassen wir bei unserem Löffelglück Sahnepudding, dem Löffelglück Grießpudding, der Löffelglück Fruchtgrütze sowie unserem High Protein Pudding im 500- bzw. 400g-Becher den Stülpdeckel weg. Damit sparen wir allein für den deutschen Markt jährlich mindestens 115 Tonnen Kunststoff ein, das sind etwa 40 LKW-Ladungen.

Bei unseren Verfeinerungsprodukten, wie Crème fraîche, entfällt bei allen 125g und 150g Bechern seit 2023 zudem ebenfalls der Stülpdeckel.

Alles aus Karton

Die Verpackung der Happy Birthday-Kerzen von Dr. Oetker Deutschland besteht jetzt komplett aus Karton - und kann über das Altpapier recycelt werden. Damit entfallen das Sichtfenster aus nicht recycelbarem Kunststoff und der Styroporblock, in den die Kerzen bisher gesteckt wurden.

Vollständig recycelbar

Dr. Oetker Professional in Indien hat vor Kurzem die Verpackung für Veg Mayonnaise For Coleslaw auf vollständig recycelbares Monomaterial umgestellt. Wir gehen davon aus, dass wir dadurch 30 Tonnen Kunststoffabfälle pro Jahr vermeiden können.

Dr. Oetker Stories

In unserem Magazin zeigen wir, was uns bewegt

Lebensmittel gehören nicht in den Müll.

Für uns sind Lebensmittel weit mehr als nur Nahrung. Sie werden von leidenschaftlichen Menschen mit wertvollen Ressourcen hergestellt – und landen viel zu oft einfach im Müll. Gleichzeitig gibt es immer noch viel zu viele Menschen, die einen schlechten Zugang zu Lebensmitteln haben. Kein Wunder, dass es 68 % aller Menschen weltweit* beunruhigt, wie viele Lebensmittel rund um den Globus verschwendet werden.



⁠In den vergangenen Jahren haben wir unsere Lebensmittelabfälle in der Produktion deutlich reduziert: In unseren Pizzawerken um 41 % (2019–2025, ohne Neuprodukte), in den Nährmittelwerken um 27% (2021–2025). 

Mehr dazu in unserer Story: Wir retten Lebensmittel

Wassermanagement in unserem Produktionsnetzwerk

An unseren Produktionsstandorten arbeiten wir daran, den Einsatz von Wasser sorgfältig zu steuern und die Wiederverwendung von Wasser durch eine Vielzahl an Initiativen zu verbessern. Gleichzeitig tauschen wir Best Practices und Erfahrungen innerhalb unseres globalen Netzwerks aus, um unseren Ansatz kontinuierlich weiterzuentwickeln. Im Jahr 2025 haben wir in unserer Produktion insgesamt rund 1.000.000 m³ Wasser entnommen und etwa 700.000 m³ Wasser eingeleitet.


Regenwassersammelgrube zur Anhebung des Grundwasserspiegels in Kahrani, Indien

Maßnahmen, die wir bereits umsetzen:

Verantwortung – vom Anfang bis zum Ende unserer Lieferkette

Rohwaren sind das Herzstück unserer Produkte. Ihr Einkauf kann mit sozialen und ökologischen Risiken verbunden sein, die je nach Rohstoff und Herkunft variieren können. Deshalb identifizieren und bewerten wir solche Risiken in unseren Lieferketten und adressieren diese – unter anderem in Bezug auf Entwaldung sowie Menschenrechte und Tierwohl.


Wälder und andere Ökosysteme schützen

Die Abholzung von Wäldern für landwirtschaftliche Nutzflächen ist ein globales Problem. Denn Wälder sind nicht nur Kohlenstoffspeicher und filtern unsere Luft. Sie sind zudem entscheidend für den Erhalt der Artenvielfalt und stellen wichtige Lebensräume für Menschen und Tiere dar. Derzeit haben 93 % unseres Einkaufsvolumens kein hohes Entwaldungsrisiko entsprechend der Kriterien der Accountability Framework Initiative (AFI).


Soziale und ökologische Bedingungen verbessern

Um soziale und ökologische Risiken in unseren Lieferketten zu adressieren, setzen wir bei Rohwaren mit erhöhtem Risiko auf anerkannte Standards und arbeiten kontinuierlich an deren Umsetzung. Für ausgewählte Rohwaren wie Kakao, Palmöl, Haselnüsse, Thunfisch und Hühnchen haben wir bereits Fortschritte erzielt. Ergänzend setzen wir seit 2023 das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz um und haben unseren Supplier Code of Conduct aktualisiert und veröffentlicht. 

 

Mehr zu unserem Rahmen und den Anforderungen an unsere Lieferketten finden Sie in unserer Responsible Sourcing Policy.

Wir sind Mitglied der Sustainable Vanille Initiative (SVI). Die SVI ist eine freiwillige Brancheninitiative, die Akteure aus der gesamten Vanille-Lieferkette zusammenbringt, insbesondere in Madagaskar, der größten Vanille-Anbauregion. Ihr Ziel ist es, die langfristige Verfügbarkeit von hochwertiger natürlicher Vanille zu sichern und soziale sowie wirtschaftliche Herausforderungen anzugehen, die die Vanille produzierenden Communities betreffen.

Für mehr Tierwohl

Wir bieten vermehrt vegetarische und vegane Produkte sowie Rezepte und Zubereitungsanleitungen an. Schon jetzt definieren wir beispielsweise höhere Standards für unser Hähnchenfleisch sowie Eier.

Wir verfolgen das Ziel, in Europa nur noch Hähnchenfleisch zu nutzen, das den Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative entspricht. Das bedeutet eine langsamere Aufzucht, verbesserte Luftqualität, mehr Tageslicht und ein größeres Platzangebot für die Tiere. 2025 haben wir in unseren europäischen Werken zu 86 % Hähnchenfleisch eingesetzt, das den Kriterien der Masthuhn-Initiative entspricht; in unseren deutschen Werken lag dieser Wert bei 88 %.